Sunday, February 24, 2008

San Pedro de Atacama

Wir haben uns von Santiago auf den Weg nach San Pedro gemacht. Die 18Std. Busfahrt haben wir durch ein komplettes Bett in der 1. Klasse ganz wunderbar überstanden.

19.02.08 Ankunft in San Pedro
Wir buchten unsere ersten Touren, um die Zeit optimal aus zu nutzen.
Heute gab es einen schönen Spaziergang durch die suedlich gelegenden Wüsten mit den unglaublich schönen Salzformationen. Bei der Tour rannten wir Sanddünen hinunter und mussten anschliessend denselben aus dem Schuh entfernen.
Wir lauschten dem Knacken und Krachen der Steinschluchten und wanderten einen ausgetrockneten Vadi hinunter. Zum Abend hin genossen wir einen wunderbaren Sonnenuntergang über den Bergen der Salzwüste.

20.02.08 Sandboarden
Jaja, die Überschrift verrät schon so einiges... Wir waren ab morgens 8:00Uhr zum Sandboarden an einer der höchsten Dünen von ganz Chile verabredet. Es war ein unglaublicher Spass und nur das Raufstapfen der Düne war etwas nervig. Wir jagten, nur mit kurzen Klamotten und Strümpfen bekleidet, die Sanddünen hinunter und schluckten das ein oder andere Kilo Sand bei nicht ausbleibenden Bauchlandungen. Zum Mittag, wo der Sand jedoch anfing unerträglich heiss zu werden war der ganze Spuck auch schon vorbei und wir machten uns auf den Rückweg in die kleine, süsse und doch etwas staubige Stadt San Pedro.

Einen kurzen Satz verdient an dieser Stelle unser Guide Sebastian, der bekennender "Gringa-Hunter" ist. ( keine weiteren Erklärungen nötig! )

Den Nachmittag des 20.ten verbrachten wir mit einer Tour zu den Salzlagunen, in die wir unsere wohlgeformten Europäerkörper eintauchten. Die Lagune ist türkisgrün und der Salzgehalt ist gerade einmal 50%. Wir mussten uns nicht bewegen und haben trotzdem an der Wasseroberfläche geschwommen. Beim Herausgehen waren wir schneeweiss durch das Salz. Aber Abduschen ist ja was für Spiesser!!
Das Salz losgeworden sind wir schliesslich durch einen Sprung in eines der Ojos de Cejar. Die Uferkante lag etwa 4m über der Wasseroberfläche, aber das hat uns gar nicht gestört. Das Salz musste ja runter...
Den Abend verbrachten wir mit dem Begehen der Salzfelder und dem Ansehen des Sonnenunterganges über derselbigen.

21.02.08 Geysire und mehr
Heute morgen sind wir um 3Uhr aufgestanden um rechtzeitig die Mondfinsternis um 3:30Uhr zu bewundern. Leider waren wir 4Stunden zu spät, sodass wir davon nicht mehr viel mitbekommen haben. Shit happens.
Aber das war gar nicht schlimm, da uns Cactus Tour um 4:30Uhr zu einer Tour zu den Geysiren abgeholt hat.
Die 2.5 stündige Fahrt über den Holperweg verbrachte Joachim mit Spucken und Inga mit Schlafen.
Bei den Geysiren angekommen, bot sich uns ein wunderbares Bild von kochendem, sprudeldem Wasser, Schlamm und heissem Dampf.
Natürlich durfte ein Bad in einem Schwimmbecken, gewärmt durch einen 100º heissen Geysir nicht fehlen.

Anschliessend ging es weiter zu der ältesten Kirche Chiles, erbaut 1611.

Mittagessen

Besuch einer alten Festung aus Inka - Zeiten mit dem Namen Lasana.

Besuch und Bewunderung von Piktogrammen, eingmeisselte Steinmalereien von ganz früher.

Rückfahrt nach Calama, wo die Tour nach Arica am Pazifik fortgesetzt werden sollte.

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